„Viel mehr geht kaum“, schreibt der Dortmunder Rennverein am Mittwoch in seiner offiziellen Pressemitteilung zum Freitags-Renntag (erster Start 15.45 Uhr) und verweist auf die vollen Felder bei der nächsten „Dirt“-Runde in Wambel (zum Tagesmarkt).
106 Pferde kommen in acht Rennen an den Start. Eine stolze Zahl. „Nur in drei Rennen haben wir nicht die maximal mögliche Starterzahl“, freut sich der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, über die große Resonanz. Maximal 14 Pferde können dabei in einer Prüfung starten. Bei der Quantität stimmt aber auch die Qualität der Rennen. Zwei Ausgleich III-Rennen und ein Sieglosen-Rennen für Dreijährige ragen im Programm heraus. Als besonderen Wettanreiz gibt es die Viererwette mit 12.000 Euro garantierter Auszahlung.
Mit dem Ende des Jahres geht es für einige Trainer auch immer wieder noch darum, sich für die kommende Stallparade der Sport-Welt zu qualifizieren. Wilfried Schütz, der aktuell bei vier Siegen steht, könnte am Freitag den notwendigen fünften Erfolg einfahren. Hierfür sattelt er Medaillon, der im ersten Rennen, dem Ausgleich IV über 1950 Meter, starten wird.
Im ersten Ausgleich III des Tages geht es über 1800 Meter (zum Rennen). Peter Schiergen sollte hier mit Larea erste Chancen auf den Sieg haben. Die Rock of Gibraltar-Tochter kommt mit frischer Siegform aus Krefeld nach Dortmund und könnte für den Dortmunder Vizepräsidenten Manfred Ostermann punkten. Auch im Ausgleich III über 2500 Meter sieht es vielversprechend für Schiergen aus (zum Rennen). Hier sollte Sexy Hollow gute Chancen besitzen. Die Stute wird für Rennvereins-Ehrenpräsident Hans-Hugo Miebach trainiert. In beiden Fällen wird der designierte Champion-Jockey Andrasch Starke im Sattel sitzen. Die dreijährige Sexy Hollow trifft unter anderem auf den gleichaltrigen Esslinger. Der Schützling von Sascha Smrczek gewann jüngst in München und gibt am Freitag sein Debüt auf der Sandbahn. Gleiches gilt auch für die Wittekindshoferin.













