Europäer im Japan Cup nur Außenseiter

Ohne deutsche Beteiligung findet am Sonntag auf dem Tokio Racecourse der Japan Cup statt. Dennoch ist das Rennen aus europäischer Sicht mehr als interessant. Aidan O’Brien schickt den klassischen Sieger Capri in das 2400 Meter-Examen, doch trifft der Galileo-Sohn, der seit seinem Erfolg im St. Leger von Doncaster auf einen Sieg auf höchstem Parkett wartet, auf eine starke japanische Phalanx.

Diese wird angeführt von der Triple Crown-Siegerin Almond Eye. Die von Sakae Kunieda trainierte Lord Kanaloa-Stute ist die heiße Favoritin auf den Cup-Sieg, gilt als das zu schlagende Pferd. Ihr folgen am Wettmarkt Suave Richard und Cheval Grand, die ebenfalls beide im Land der aufgehenden Sonne vorbereitet werden. Japan ist also bestens aufgestellt, doch Aidan O’Brien lauert.

Das gilt auch für David Menuisier, der Thundering Blue an den Ablauf schicken wird. Ein Sieg des Exchange Rate-Sohnes, der zuletzt als Zweiter im Canadian International wurde, wäre jedoch mehr als eine Überraschung, doch herrscht in seinem Umfeld Zuversicht. „Ich habe mit David gesprochen und er ist sehr zufrieden mit dem Pferd. Er hat in den vergangenen Tagen leicht gearbeitet bevor es in Richtung Tokio ging“, schreibt Fran Berry in seinem Blog über seinen Ritt im 38. Japan Cup (zum Langzeitmarkt).

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