Er ist aktuell der deutsche Deckhengst schlechthin. Helmut von Fincks Soldier Hollow, der im Gestüt Auenquelle in Rödinghausen seiner Beschäler-Tätigkeit nachkommt. Auch in diesem Jahr sorgte der Sohn des „Sire of Sires“ In The Wings mit seinen Nachkommen für eine Menge Schlagzeilen. Mit seinen Söhnen Weltstar und Destino war er im IDEE 149. Deutschen Derby sogar auf den ersten beiden Plätzen vertreten. Am vergangenen Sonntag gewann Whispering Angel nach Well Spoken zum zweiten Mal den Preis der Winterkönigin für ihren Vater.
„Die Überlegung war schon Mitte des Jahres die Decktaxe auf 35.000 oder auch 40.000 Euro anzuheben“, sagt Helmut von Finck am Dienstag gegenüber der GaloppOnline.de. „Doch letztlich habe ich mich dafür entschieden die Taxe aus Verbundenheit zur deutschen Zucht für das kommende Jahr auf 30.000 Euro festzusetzen. Die Rahmenbedingungen für die deutschen Züchter, die viel Geld lassen, sind natürlich schwierig“, weiß auch Helmut von Finck.
„Aber der Hengst hat mit seinen Nachkommen eine unglaubliche Performance gebracht. Aus diesem Grund ist die neue Taxe durchaus gerechtfertigt und ich denke, dass sie nach wie vor für die Züchter sehr interessant ist.“ Klar ist nämlich auch: im Ausland, vor allem wohl in England, wäre ein derart, über viele Jahre erfolgreicher, Deckhengst wie Soldier Hollow, der 2016 Champion der deutschen Stallions wurde und dem das Championat in diesem Jahr nicht mehr zu nehmen ist, nur für weitaus mehr Geld zu haben.
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