Am Freitag nach den Rennen startete traditionell die BBAG Herbst-Auktion mit den Lots 1 bis 110. Besonders die vier „Wild Cards“, die in den ersten Teil des Katalogs integriert wurden, waren dabei von allgemeinem Interesse.
Für den gruppeplatzierten Emerald Master (Lot 43A) aus dem Besitz von David Baum und Sebastian J. Weiss stand das letzte Gebot bei 110.000 Euro. Gregor Baum hatte das letzte Wort im Wettbieten um den Dreijährigen. „Für seine aktuelle Form, ein sehr guter Preis“, so Sebastian Weiss gegenüber GaloppOnline.de. Eigentlich sollte der von Mario Hofer trainierte Emerald Master am Sonntag in der Baden-Württemberg-Trophy laufen, doch auf Grund des Bodens wird er Nichtstarter. „Die Partnerschaft sollte aufgelöst werden. Mal sehen, wie es mit ihm weiter geht“, so Gregor Baum vom Gestüt Brümmerhof über das 90-Kilo-Pferd. Brümmerhof zeichnet auch als Züchter für Emerald Master verantwortlich. Unterbieter war übrigens Eckhard Sauren. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass sich Gregor Baum und Eckhard Sauren geeinigt hatten. Für 105.000 Euro wird Emerald Master also in Zukunft die Farben Saurens tragen. Wie Kölns Rennvereins-Präsident sagte, wird er bei Mario Hofer im Training bleiben.
Mit der Lot-Nummer 36A kam gegen 18.30 Uhr Adler in den Ring. Ebenfalls aufgrund der Auflösung einer Partnerschaft (Stall Adlerhorst) kam der Adlerflug-Sohn mit einem GAG von 91 Kilo auf die Auktion. Nach anfänglich schleppenden Geboten fiel der Hammer letztlich bei 70.000 Euro für den vierjährigen Hengst. Den Zuschlag sicherte sich das Gestüt Görlsdorf.
Lot-Nummer 53A war Gestüt Görlsdorfs Waldblümchen, die von Markus Klug trainiert wird. Für die Sea The Moon-Tochter aus der berühmten Ravensberger W-Familie fiel der Hammer bei 30.000 Euro. Es handelte sich jedoch um einen Rückkauf. Ob sie am Sonntag in der Winterkönigin läuft ist noch nicht klar. Der Youngster Cup (LR) in Hannover eine Woche später ist ebenfalls eine Option für die Stute. Bei zwei Starts lief die Zweijährige zweimal platziert. Sie ist auch für den Henkel-Preis der Diana genannt.
Auch Waldpfad kam über den Nachtragskatalog ins Angebot des ersten Tages und betrat als Lot-Nummer 59A. Auch der Shamardal-Sohn ist ein Vertreter der W-Linie und gewann in diesem Jahr bereits zweimal im höchsten Handicap. Bei 49.000 Euro fiel der Hammer für den bis dato von Andreas Wöhler für den Stall Chevalier d’Or trainierten Vierjährigen. Auch hier wurde eine Partnerschaft aufgelöst. Den Zuschlag sicherte sich Dominik Moser der im Auftrag agierte.












