Das erste Grupperennen des Arc-Meetings war der Prix Chaudenay, die mit 200.000 Euro dotierte Gruppe II-Prüfung für die dreijährigen Steher über 3000 Meter. Wie eigentlich immer war das Feld mit acht Startern relativ übersichtlich, klarer Favorit war der von Charlie Appleby für Godolphin trainierte Brundtland. Der bei drei Starts noch ungeschlagene Dubawi-Sohn, der von William Buick geritten wurde, notierte gemeinsam mit der von Henri-Alex Pantall trainierten Lillian Russell 13:10 am Toto, als sich die Boxen öffnten.
Und letztlich war es auch das Pärchen der „Blauen“, das das erste Grupperennen des Wochenendes unter sich ausmachte. Brundtland wurde von seinem Jockey William Buick aus äußerer Box gleich ins Vordertreffen geschickt, das erste Mal am Ziel vorbei hatte es der Sieger des Prix Niel dann auch an die Innenseite an die Spitze geschafft, von wo aus er alles kontrollierte.
Hinter Brundtland war es die im Besitz des Gestüts Fährhof und der Flaxman Stables stehende Mystic Sunshine, die zunächst an zweiter Position auszumachen war, dahinter sah man innen den Wertheimer-Wallach Ziyad. In der Zielgeraden verschärfte Bick auf Brundtland das Tempo, an der Außenseite war nun aber auch Lillian Russell zur Stelle, die 350 Meter vor dem Ziel sogar an Brundtland vorbeiging.
Doch William Buick gab die Partie nicht verloren, und auf den letzten 100 Metern wendete der Favorit mit dem zweiten Wind noch das Blatt, hatte auf der Linie eine halbe Länge Vorteil vor Lillian Russell, hinter der mit einem starken Schlussakkord noch der große Außenseiter My Swashbuckler für den dritten Platz noch an Ziyad vorbeikam. Mystic Sunshine hingegen war im Einlauf schnell nach hinten verschwunden und kam als Siebte, und damit Vorletzte über die Linie.












