Am kommenden Mittwoch steht parallel zum großen Einheitsrenntag in Hoppegarten, der vorletzte Renntag der Saison im Weidenpescher Park in Köln an.
Im Zentrum der acht Rennen umfassenden Karte steht mit dem Preis der Holschbach Immobilien Gruppe – Stuten Steher-Cup ein Listenrennen (25.000). Über 2200 Meter können die Zuschauer sich in jedem Fall auf eine spannende Anlegenheit freuen, denn es rücken nicht weniger als 15 Stuten in die Startboxen ein. Den Großteil des Feldes bilden die dreijährigen Stuten. Dementsprechend ist mit Taraja eine Vertreterin dieses Jahrgangs favorisiert. Die High Chaparral-Tochter ist die einzige Gruppesiegerin im Feld, sie gewann während der diesjährigen Derbywoche die Mehl Mülhens-Trophy auf Gruppe III-Ebene, bevor sich auf dem gleichen Level in Frankreich versuchte, dort aber nicht über den sechsten Platz hinaus kam. Sie startet zum ersten Mal in ihrer Karriere auf der Kölner Heimatbahn.
Im erweiterten Favoritenkreis stehen Sword Peinture, die Vierte des diesjährigen Henkel Preis der Diana (Gr.I) aus dem Quartier von Andreas Wöhler, und die französische Gasstute Amaranthe, die vor einigen Wochen bei ihrem letzten Deutschland-Start Zweite hinter Walsingham in einem Hannoveraner Listenrennen wurde. Danach lief die von Henri-Alex Pantall vorbereitete Stute in einem Listenrennen in Frankreich auf den neunten und letzten Platz.
Die Kategorie chancenreiche Außenseiter könnte man dem Duo von Markus Klug bestehend aus Fosun und Amorella zuweisen. Die Vorzeichen könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während Fosun mit fünf Jahren die älteste und rennerfahrenste Stute neben Miss England (Michael Figge) im Feld ist, debütierte Amorella erst Ende August diesen Jahres, und blieb zwei Starts ungeschlagen. Ihr Leistungsvermögen ist wohl noch nicht erfasst, die Reiterverteilung könnte allerdings darauf hindeuten, dass Fosun mit Adrie de Vries gegenüber Amorella mit Martin Seidl im Sattel bevorzugt wird.











