Auf der ältesten noch in Betrieb befindlichen deutschen Galopprennbahn in Bad Doberan könnte es im kommenden Jahr wieder Rennen geben. Ende der letzten Woche hat sich im Doberaner Rennverein ein neuer Vorstand formiert. In diesem Jahr hatte es zahlreiche Turbulenzen gegeben, die die Absage der Renntage an der Ostsee, den Rücktritt von Präsident Volker Schleusner und dessen Austritt aus dem Rennverein zur Folge hatte.
Die Ostsee-Zeitung berichtet: „In einer Vorstandssitzung am vergangenen Freitagnachmittag wurden Helmut Rohde (65) und Carsten Fischer (52) neu in den Vorstand kooptiert. Rohde wird das Amt des Präsidenten übernehmen. Fischer und Harald Morgenstern (73) werden ihm als Vize-Präsidenten zur Seite stehen. Morgenstern hatte diese Funktion bereits vor der Vorstandssitzung inne.“
Am 26. Oktober soll es an der Ostsee eine Mitgliederversammlung geben, die die personellen Weichenstellungen noch final bestätigen muss. Neu-Präsident Helmut Rohe wird in der Ostsee-Zeitung wie folgt zitiert: „„Wir wollen in dieser Vorstandskonstellation einen Neuanfang machen. Ziel ist, dass Anfang August nächsten Jahres wieder zwei hochkarätig besetzte Renntage auf der Galopprennbahn stattfinden können. Carsten Fischer und ich sind unverbraucht von den vorherigen Querelen. Wir trauen uns zu – gemeinsam mit Harald Morgenstern – den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen und handlungsfähig zu machen.“
Das 200-jährige Jubiläum der Rennbahn im Jahr 2022 sei das wesentliche Ziel, auf das man nun auf Seiten des Rennvereins hinarbeite. „Wir müssen jetzt Klinken putzen, für Vertrauen in den Neustart des Vereins werben und ihn aus den Negativschlagzeilen herausbringen“, so Rohde abschließend. Die Renntage 2019 sollen am 2. und 3. August stattfinden.












