Im Alter von 74 Jahren ist am Freitagmorgen der vergangenen Woche Franz Keldenich verstorben.
Keldenich war der Pionier des Elektronentotos in Deutschland und hat sich hinter den Kulissen unschätzbare Verdienste für den hiesigen Rennsport erworben.
Den Eletronentoto hatte er mit seiner Firma TEK für den Bereich des Trabrennsports Anfang der 80er Jahre entwickelt und hierzulande eingeführt. Nach Fusion mit dem Pendant der Galopper (Datasport) entstand die DATEK, die jahrzehntelang deutschlandweit für die gesamte Vorwettverarbeitung verantwortlich war.
Weggefährten sagen über ihn: „Er war auf unzähligen Rennveranstaltungen der unerschütterliche Troubleshooter und dabei immer freundliche Garant für das Funktionieren im Wettenbereich. Dazu legte er jedes Jahr weit über 100.000 Kilometer mit dem Auto zurück.“
Als die Rennbahnen und die Buchmacher eine eigene Regiezentrale für die Organisation der Bild-, Ton und Datenübertragungen brauchten, war es Franz Keldenich, der sich mit einem Partner als Unternehmer auf dieses Neuland wagte, das bis heute existierende zentrale Studio in Gelsenkirchen aufbaute und jahrelang betrieb. „Auch hier lief besonders in Krisensituationen nichts ohne ihn“, so die Weggefährten.
Die Beisetzung erfolgt am 18. August auf dem Hauptfriedhof des Gelsenkirchener Ortsteils Buer. Ab 9.45 Uhr findet die Trauerfeier statt, und zwar im Haus der Trauer Suttmeyer, Zum Hauptfriedhof 3, Gelsenkirchen-Buer.













