Europäer ohne Chance im Arlington Park

Nicht viel gab es für die europäischen Gäste am Samstag beim diesjährigen Arlington International Festival in Chicago zu holen. Alle drei Gruppe I-Events gingen an heimische Vertreter. Das beste Ergebnis erzielte noch Dermot Welds Bandua in den Secretariat Stakes (400.000 Dollar, 2000 Meter), als er unter Jockey William Buick Platz drei belegte. Der Sieg ging mit einem Hals Vorteil an Thomas Morleys Carrick (391:10, John Velazquez ) vor Analyze It aus dem mit fantastischer Form aufwartendem Quartier von Chad Brown, der mit seinen Startern in den beiden anderen Top-Events nicht nur den Sieger stellte. Aidan O´Briens Ming, Hunting Horn und Lucius Tiberius hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun, belegten in der genannten Reihenfolge die Plätze sechs, acht und zwölf. Michael Halfords Platinum Warrior wurde Vierter.

In der mit einer Million Dollar dotierten „Arlington Million“, ebenfalls über 2000 Meter gelaufen, siegte der amerikanische Spitzentrainer mit dem von Irad Ortiz jr. gerittenen Robert Bruce (36:10) und belegte mit Almanaar (Joel Rosario) auch gleich noch Platz zwei. Nach einem beherzten Ritt von der Spitze aus hatte zunächst der europäische Vertreter Century Dream aus dem Stall von Simon Crisford den Zielpfosten als Dritter passiert. Dabei war er jedoch Mitte der Geraden dem später viertplatzierten Catcho En Die in die Quere gekommen, was zur Folge hatte, dass die Stewarts ihn hinter diesen zurücksetzten. Aidan O´Briens Deauville kam unter Ryan Moore nicht über den sechsten Platz hinaus, Jane Chapple-Hyam’s Circus Couture wurde Achter.

Auch in den mit 600.000 Dollar dotierten Beverly D Stakes (1900 Meter) gab es eine Brown-Show. Mit der 26:10-Chance Sistercharlie (1.), Fourstar Crook (2.) und Thais (3.) kamen diesmal sogar die ersten drei Pferde aus dem amerikanischen Top-Quartier. Die von Mark Johnston vorbereitete German 1000 Guineas-Siegerin Nyaleti kam auf Platz sechs ein, Aidan O´Briens Athena einen Platz dahinter.

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