Turbulente Schlussphase – Das sagt die Rennleitung

Es ging turbulent zu in der Schlussphase des Gruppe I-Rennens in Berlin-Hoppegarten. Dschingis Secret, der amtierende Galopper des Jahres, war im Longines Großen Preis von Berlin im Ziel Vierter, in Summe alles andere als weit geschlagen, war aber sowohl Behinderer als auch später ein Pferd das behindert wurde (zum Video). Einen Grund, einzuschreiten, sah die Rennleitung nicht und hat den Sachverhalt im offiziellen Rennbericht wie folgt beschrieben:

„Die Rennleitung überprüfte den Ausgang des Rennens auf allen Plätzen. Ca. 150 Meter vor dem Ziel weicht Dschingis Secret unter der innen geführten Peitsche leicht nach außen und behindert den außen von ihm mit viel Schwung angreifenden Sound Check. Im Ziel liegt der Zweitplatzierte Sound Check vor dem Viertplatzierten Behinderer Dschingis Secret. Im weiteren Verlauf ca. 100 Meter vor dem Ziel wird der spätere Sieger Best Solution von seinem Reiter Pat Cosgrave um den zurückfallenden Royal Youmzain geführt und kommt dabei in die Spur des außen galoppierenden Dschingis Secret. Dessen Reiter Adrie de Vries muss Dschingis Secret kurz aufnehmen. Im Ziel liegt Dschingis Secret knapp 2 Längen hinter dem Sieger Best Solution. Die Rennleitung ist der Überzeugung, dass Dschingis Secret den Sieger Best Solution nicht hätte schlagen können.“

Und das sagen Jockey und Trainer von Dschingis Secret. Adrie de Vries meinte: „In diesem Moment der Behinderung war er schon nicht mehr zwingend. Ich wäre sonst wohl auch nur Vierter geworden.“

Markus Klug äußerte sich wie folgt: „Dschingis Secret musste kurz vor dem Ziel aufgenommen werden, aber es ist die Frage, ob er weiter vorne gelandet wäre. Gewonnen hätte er sicher nicht. Windstoß war reell geschlagen. Für beide Pferde schien der Boden nicht mehr ideal.“

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