Dass ein Reiter schon mal den falschen Kurs wählt, ist wohl nichts Besonderes, kommt öfters vor. Das aber alle Reiter in einem Rennen den falschen Weg im Kopf haben, ist dann doch eher selten.
So geschehen am Samstag im mit 100.000 Euro dotierten Hauptrennen der Veranstaltung im irischen Galway, dem „Galway Hurdle“. Nachdem alle 20 Reiter den zweiten Sprung in der Geraden zum ersten Mal absolviert hatten, wichen sie kurz auf den Jagdkurs aus.
Als sie eine Runde später zum zweiten Mal zum gleichen Hindernis kamen, blieben dann zwar alle auf dem richtigen Kurs, doch musste der Sieger des Rennens, Willie Mullins´ Low Sun, zunächst eine Untersuchung des Vorfalls durch die Rennleitung überstehen. Diese kam zu dem Ergebnis, dass sich durch das gemeinschaftliche Abweichen kein Pferd einen Vorteil verschafft hatte. Es blieb schließlich bei dem auf der Rennbahn erzielten Resultat.












