Man hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass der von John Gosden für Anthony Oppenheimer trainierte Cracksman im Starterfeld für die King George VI & Queen Elizabeth Stakes auftauchen würde, doch sein Trainer John Gosden ließ den Champion Stakes und Coronation Cup-Sieger in dem mit 1,25 Millionen Pfund dotierten Gruppe I-Kracher über 2400 Meter, für den es am Samstag um 16.40 Uhr acht Starter gibt (zum Langzeitmarkt).
Denn auch in England ist es in den letzten Tagen natürlich trocken und heiss gewesen, und das Geläuf dementsprechend schnell. Das behagt Cracksman bekanntlich nicht so, doch da für den Samstag Gewitter angekündigt wurden, und sich die Beschaffenheit des Geläufs aus diesem Grund noch verändern könnte, ließ man den Frankel-Sohn im Rennen.
Im Sattel wird aber nicht sein ständiger Jockey Frankie Dettori sitzen, denn der italienische Weltklassereiter ist bekanntlich gesperrt. So kommt Gosdens zweiter Mann, Robert Havlin, in den Genuss den Crack zu reiten. Und Havlin hat richtig Mumm auf sein Pferd: „Wenn er läuft, heißt das, dass der Boden elastisch ist. Und der Cracksman, den wir aus dem letzten Jahr kennen, würde sie alle auffressen“, so der 44jährige, der auf dem Klassehengst die große Chance hat, sein erstes Gruppe I-Rennen zu gewinnen, gegenüber der Racing Post.
Bei den Buchmachern ist Cracksman nun auch im Weetmarkt wieder näher an das favorisierte Pärchen von Trainer Sir Michael Stoute, Poet’s Word und Crystal Ocean, herangerückt, die am Freitagmorgen von einigen Buchmachern beide für 32:10 angeboten wurden. Cracksmans Kurs ist auf 35:10 heruntergegangen. Die anderen fünf Kandidaten, John Gosdens Coronet, Aidan O’Briens Hydrangea und Rostropovitch, Sylvester Kirks Salouen, und David Simcocks Desert Encounter werden allesamt zu dreistelligen Odds angeboten.













