Am 10. Juli diesen Jahres hatte Joachim Weißmeier den vierjährigen Shamardal-Sohn Lindsar aus einem „Reclamer“ im französischen Compiegne gekauft. 10.111 Euro hatte der Sonsbecker für seine Neuerwerbung auf den Tisch gelegt.
Nun der erste Start im Heimatland, in einem Sieglosenrennen für vierjährige und ältere Pferde war der Ex-Schützling von Miltcho Mintchev, nun von Regine Weißmeier vorbereitet, am Samstag in Bad Harzburg nicht zu schlagen.
Auch wenn für den Volltreffer „nur“ 1.900 Euro auf das Konto der neuen Besitzer „Gentlemen Racing“ überwiesen werden, sollte der Kauf auch ansonsten eine gute Investition gewesen sein. Das sah zumindest heute auch das Harzburger Publikum so, denn am Toto notierte Lindsar bei 23:10, ging somit als Favorit ins Rennen (zum Video).
Ähnlich betrachteten die Wetter auch den Start von Claudia Barsigs El Donno im Ausgleich IV über 1550 Meter. Auch er, der ebenfalls aus einem Reclamer in Frankreich von seiner Trainerin zurückgekauft wurde, ging als heißer Favorit in sein Rennen. 22:10 zahlte der Sieg des alten und neuen Barsig-Schützlings – er hatte im Jahr 2015 mit einer 23 Kilogramm höheren Marke für die Dresdener Trainerin einen Ausgleich II in Bad Harzburg gewonnen – (zum Video).












