Am Samstag ist es soweit. Mit dem mit einer halben Millionen Pfund dotierten Darley July Cup (Gr.I) steht im englischen Newmarket der Höhepunkt des diesjährigen July Meetings auf dem Programm. Die 1200 Meter-Prüfung zählt zweifelsfrei zu den prestigeträchtigsten Sprintrennen des Landes und hat schon so manchen Superstar am Start gesehen oder hervorgebracht.
Ein solcher ist auch der Godolphin-Star Harry Angel, der normalerweise fester Bestandteil des Rennens gewesen wäre, aufgrund einer Verletzung, die er sich in Ascot in der Startmaschine zugezogen hat, aber leider nicht mehr rechtzeitig fit wurde. Dennoch wird das „blaue“ Rennsport-Imperium bestens aufgestellt sein und wohl auch mit Blue Point den Favoriten stellen. Der vierjährige Shamardal-Sohn, der am Samstag William Buick im Sattel hat, machte in Ascot mit seinem Sieg in den King´s Stand Stakes (Gr.I) mächtig Eindruck und kann binnen nur weniger Wochen nun seinen zweiten Treffer auf Top-Level landen.
Die größte Gefahr für den Godolphin-Schützling könnte aus dem irischen Spitzenquartier von Aidan O´Brien kommen. US Navy Flag (Ryan Moore) schickt der Ballydoyle-Trainer in die Partie. Sein Trainer, der mit seinem Schützling schon zwar länger auf einen Sieg wartet, hat sogar schon weitere Pläne für den War Front-Sohn. „Erst kommt natürlich Newmarket. Wir werden sehen, wie es dort läuft, aber er könnte ein Pferd für den Everest sein.“ Hoch gehandelt wird auch Sir Michael Stoutes dreijähriger Eqtidaar. Der Ritt von Jim Crowley gewann zuletzt den Commonwealth Cup (Gr.I), versucht sich nun aber erstmals in seiner Karriere gegen die Älteren. Aus dem Kreis der Dreijährigen kam in den vergangenen Jahren immer mal wieder der Sieger. So wie vor zwölf Monaten als der eingangs erwähnte Harry Angel gewann (Zum Rennen).













