Nach wie vor befinden sich John Gosdens Pferde in blendender Verfassung. Auch in der zur Gruppe I zählenden „Coral-Eclipse“ (790.625 Pfund) ging der Sieg an sein Quartier. Mit dem für Qatar Racing Limited trainierten Roaring Lion (27:10) wartete Siegjockey Oisin Murphy lange mit dem entscheidenden Angriff. Schon in bester Haltung in den Einlauf kommend, muss er wohl gesehen haben, dass er mit Aidan O´Briens Saxon Warrior, der ebenfalls zu diesem Zeitpunkt noch blendend marschierte, wohl nur einen Gegner haben würde.
Und genau so kam es dann auch. Zunächst übernahm der O´Brien-Hengst das Kommando, wirkte kurz auch für den Sieg brandgefährlich. Doch dann trat der Gosden-Schützling auf den Plan und schnell war abzusehen, dass er heute einen Tick besser geht, als sein alter Rivale, mit dem er schon im Epsom-Derby aufeinander getroffen war.
Kurz vor dem Ziel brach der spätere Sieger noch einen Tick nach links weg, irritierte damit zumindest den Zweitplatzierten. Die Stewarts überprüften folgerichtig den Rennverlauf, sahen schließlich aber keinen Grund einzuschreiten und beließen es beim auf dem grünen Rasen zu Stande gekommenen Einlauf. Hinter den beiden Streithähnen, die nach den geforderten 2000 Metern nur mit einem Hals zu trennen waren, belegte mit Cliffs of Moher ein weiteres Pferd aus dem O´Brien-Stall Platz drei. Charlie Applebys Epsom Derby-Sieger Masar musste dem Rennen aufgrund einer Verletzung kurzfristig fern bleiben.












