Bleibt Matchwinner in Hamburg ungeschlagen?

Zur Starterangabe für den am Donnerstag stattfindenden Großen Preis von Lotto Hamburg (Gr.III, 55.000 Euro) über 2000 Meter hat sich noch einmal etwas getan. Aus dem Rennen ist Fosun, der Klug-Schützling im Besitz von Horst Pudwill.  Peter Schiergen nannte Sound Check  mit Jockey Andrasch Starke nach (wir berichteten). Der Sieger des 47. Comer Group International Oleander-Rennen auf Gruppe II-Level (2800 Meter) wird aufgrund dieser Form weit vorne im Wettmarkt stehen. Dass der fünfjährige Lando-Sohn 800 Meter in der Distanz zurückgeht, sollte ihm nicht viel ausmachen, schließlich gewann er letztes Jahr während des Derbymeetings ein Handicap der höchsten Kategorie über jene 2000 Meter in ganz einfacher Manier.

Ein Spezialist auf dem Horner Moor ist der von Marian Falk Weißmeier für den Stall ADELRESORT vorbereitete Matchwinner. Der siebenjährige Sternkönig-Sohn ist der Vorjahressieger dieses Rennens (letztes Jahr noch als Sparkasse Holstein-Cup – Hamburg Trophy gelaufen). Damals allerdings noch unter der Regie von Axel Kleinkorres. Insgesamt blieb Matchwinner bei drei Starts in Hamburg ungeschlagen. Dieses Jahr lief nach Quartierwechsel noch ein wenig hinterher, traf es aber zuletzt im Großen Preis der Wirtschaft in Baden-Baden (Gr.II) wohl auch etwas zu schwer an. Wie zuletzt wird Fabian Xaver Weißmeier im Sattel sitzen.

Der Favorit der Prüfung ist Va Bank. Der Wöhler Schützling wird unter Eduardo Pedroza an den Start kommen und scheint nach dem starken zweiten Platz beim Comeback in der Badener Meile (Gr.II) am ehesten für den Sieg in Frage zu kommen. Devastar unter Adrie de Vries, vorbereitet in Heumar bei Markus Klug, muss sich hier keinesfalls verstecken. Der Areion-Sohn läuft  in solchen Rennen oft nach vorne. Die Form nach zwei Listensiegen 2018 stimmt, sein achter Platz im La Coupe in Longchamp (Gr.III) ist entschuldigt, schließlich lief er dort gegen sehr starke Pferde. Der zweite Start des Champion-Trainers, Northsea Star (Maxim Pecheur), ist wohl eher mit Außenseiterchancen unterwegs. Seine beste Leistung liegt nun einige Zeit zurück als er 2017 im 182. Oppenheim-Union-Rennen hinter Colomano und Windstoß den dritten Platz belegte. 

Das Feld komplettieren  Ausgleich I-Seriensieger Itobo (Hans-Jürgen Gröschel/Marco Casamento) und die einzige Stute im Feld Sky Full of Stars (Henk Grewe/Antoine Hamelin). Die Form stimmt bei beiden Pferden, allerdings müssen sie schon einen ordentlichen Sprung bewältigen wenn sie nach ganz vorne laufen wollen (zum Rennen).

 

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