Die Stuten stehen am Mittwoch im Fokus. In Hamburg geht es im Sparkasse Holstein-Cup (55.000 Euro) um Gruppe III-Lorbeeren. Zwölf Pferde kommen an den Start. Dabei wird das Meilen-Examen als „Wettchance des Tages“ gelaufen. In der Viererwette werden garantiert 10.000 Euro ausgezahlt.
Favorisiert ist am Wettmarkt eine Gaststute von der Insel. Ed Walker schickt die Sepoy-Tochter Indian Blessing unter Gerald Mosse an den Start. Zuletzt hatte die Vierjährige, die im vergangenen Jahr ein Listenrennen gewinnen konnte, in den Middleton Stakes als Siebte keine Chance. Trainiert wird die Stute für Pak Kwan Siu. Genau diese Konstellation gewann während des Frühjahrs-Meetings mit Stormy Antarctic die Badener Meile.
Doch verstecken brauchen sich die deutschen Ladys nicht. Und so präsentiert sich der Wettmarkt relativ ausgeglichen. Aus dem Kontingent der deutschen Starter werden Henk Grewes in diesem Jahr bereits auf Listenebene erfolgreiche Malakeh (Clement Lecoeuvre), und der von Peter Schiergen trainierten Binti Al Nar (Andrasch Starke) erste Chancen eingeräumt. Binti Al Nar, eine Areion-Tochter, belegte in diesem Jahr einen hervorragenden zweiten Platz im Prix des Lilas (LR). In den German 1.000 Guineas wurde sie Sechste.
Ebenfalls chancenreich unterwegs sein sollten Waldemar Hicksts Peace in Motion (Marco Casamento) und die von Andreas Wöhler trainierte Prima Violetta (Eduardo Pedroza). Und auch die Pferde von Markus Klug darf man natürlich nicht unterschätzen. Allen voran ist hier die Röttgenerin Diaphora, die aus dem dreifachen Aufgebot des Champion-Trainers auch die Wahl von Stalljockey Adrie de Vries ist, zu nennen (Zum Langzeitmarkt).












