Iquitos verdiente am Sonntag im Grand Prix de Saint-Cloud als Fünfter noch gutes Geld. Das wird die Verantwortlichen vielleicht ein wenig trösten. Nach Aussage von Trainer Hans-Jürgen Gröschel lief im Rennen nicht alles nach Plan, völlig unzufrieden ist Gröschel aber nicht, doch weiß er: es war wohl mehr drin für den Adlerflug-Sohn aus dem Besitz des Stalles Mulligan.
„Wir hatten Oriental Eagles Pace gehofft und die kam nicht, so war es am Ende ein Sprint-Rennen. Das war dann auf dieser trockenen Bahn etwas schwierig, nicht?! Er lief ja trotzdem stark und wenn man bedenkt, dass der Rennverlauf dermaßen gegen ihn war, ist er dafür noch sehr stark gelaufen. Bei etwas mehr Tempo hätten wir schon etwas besser ausgesehen, aber wir können nicht unzufrieden sein. Jetzt geht es mit München weiter, da haben wir über 2000 Meter Tempo im Dallmayr-Preis.“
Einen Platz hinter Iquitos kam Oriental Eagle über die Linie. „In Anbetracht der Gegnerschaft bin ich mit dem Laufen zufrieden. Er hatte die grottenschlechte Form aus Baden gerade gerückt, wir sind nur geschätzt etwa fünf Längen hinter dem Sieger, das ist ok. Ärgerlich, dass wir ohne Geld nach Hause fahren. Wir gehen jetzt wieder auf weitere Wege, so wie es eigentlich auch geplant war“, sagte sein Trainer Jens Hirschberger.












