Es läuft bei Jockey Martin Seidl. Zum Auftakt des dritten Hamburger-Meetingstages am Sonntag gewann der gebürtige Bayer bereits sein viertes und fünftes Rennen.
Im „Opener“, einem in Deutschland eher seltenen Verkaufsrennen über 1800 Meter, kam Seidl mit dem von Torsten Reinicke für den Stall Parodie trainierten Santiano (46:10), der 2017 viermal erfolgreich war, zu einem ungefährdeten Sieg über den favorisierten Felician und die lange führende Wolwedans.
Damit gab es im ersten Rennen einen Ittlingen-Einlauf. Der Sieger, ein Lando-Sohn, stammt aus der Zucht von Manfred Ostermanns Gestüt Hof Ittlingen, Felician wurde von Janet Leve-Ostermanns Gestüt Haus Ittlingen gezogen. Verkauft wurde nach dem Rennen lediglich Wolwedans. Lucien van der Meulen kaufte die Lawman-Tochter aus dem Besitz des Gesüts Ebbesloh freihändig. Die Stute soll während der Derby-Woche wohl noch einmal laufen.
Und Seidl legte nach, gewann mit Vatenko (60:10) auch noch den Ausgleich II über 1400 Meter gegen Atreju und Atreju. Für Roland Dzubasz war es der zweite Sieg an diesem Tag nachdem er bereits mit Zindai erfolgreich gewesen war.













