Am morgigen Samstag steht das Irische Derby auf dem Curragh an. Zwölf Pferde kommen an den Start, und einer wird wohl ganz besonders motiviert sein. Saxon Warrior, der als brennend heißer Favorit (18:10) des englischen Derbys nur den vierten Platz belegen konnte, wird darauf aus sein alles wieder gutzumachen um seinem Trainer den dreizehnten Sieg im Irischen Derby zu bescheren. Der Deep Impact-Sohn ging vor vier Wochen ungeschlagen und als zweifacher Gruppe I-Sieger nach Epsom, machte dann aber während des Rennens keinen frischen Eindruck. Allerdings hat man das Vertrauen in ihn kaum verloren, sonst würde er nicht als 16:10 Chance in das irische Pendant gehen.
Dee Ex Bee, trainiert von Marc Johnston, folgt ihm im Wettmarkt. Er ist bei Quoten um 45:10 gelistet. Und der Farhh-Sohn könnte durchaus in der Lage sein den klaren Favoriten zu gefährden. Als großer Außenseiter gelang es dem Hengst, der damals wie am Samstag von Silvestre de Sousa geritten wurde, im englischen Derby auf einem starken zweiten Platz einzukommen und somit vor Saxon Warrior.
Zu einem Double aus englischem und irischem Derbysieg, wie es zuletzt 2016 Harzand für den Aga Khan gelang, wird es dieses Jahr nicht kommen, denn für Masar, dem Sieger des Epsom Derbys hat man bei Charie Appleby und Goldophin andere Pläne. Dafür bringt das Team Old Persian an den Start, der sich erst letzte Woche mit einem Gruppe II-Sieg während des Royal Ascot Meetings empfehlen konnte. Der New Approach-Sohn ist für Quoten um 120:10 notiert.
Im Außenseiter-Feld befinden sich u.a drei weitere O’Brien-Starter die man den Klassikern in der Heimat des Ballydoyle-Trainers nie unterschätzen sollte. Auch der von Harry Dunlop trainierte und von Frankie Dettori gerittene Knight To Behold ist mit Sicherheit einen zweiten Blick wert.












