Bis vor kurzem galt er als der ewig Platzierte. Dann kam der Röttgener Degas durch die Disqualifikation von Wonnemond in der Henkel Europa-Meile in Düsseldorf am Grünen Tisch zu seinem ersten Gruppesieg. Es folgte ein vierter Platz in der Badener Meile, wo er einmal mehr gut lief, aber eben einmal mehr auf dem Grünen Rasen nicht in einem Grupperennen ganz vorne war.
Doch das ist seit Sonntag anders, denn nach einem Klasseritt von Stalljockey Adrie de Vries gewann der fünfjährige Exceed and Excel-Sohn in Dortmund den 31. Großen Preis der Wirtschaft, das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1750 Meter (zum Rennen). De Vries setzte den zur Quote von 88:10 ins Rennen gegangenen Wallach erst ganz spät, und auch ganz weit außen ein, wo er den von Beginn an führenden, und sich bis zuletzt wehrenden Palace Prince immer besser in den Griff bekam, und schließlich sicher mit einer halben Länge Vorsprung gewann.
Hinter Palace Prince kamen der wie im vergangenen Jahr erstaunlich stark laufende Cashman, und der Sieger von 2016, Potemkin, auf die Plätze drei und vier vor Diplomat, während die Favoritin Navaro Girl einen Angriff nicht durchstand, und nur als Sechste über die Linie kam.
„Das war wirklich ein sensationeller Ritt, denn Degas ist schwer zu reiten, da er nicht zu früh in Front kommen darf, da er dann die Angelegenheit für erledigt hält“, erklärte Siegtrainer Markus Klug nach dem Rennen über den Sieger, der bekanntlich sogar schon auf der BBAG-Frühjahrs-Auktion angemeldet war, auf der er aber dann doch nicht erschien.












