Weltstar fährt als Top-Star nach Hamburg

A Star is born und der heißt Weltstar (35:10)! Der von Markus Klug trainierte Röttgener gewann am Sonntag in Köln vor 11.000 Zuschauern das 183. Oppenheim-Union-Rennen (70.000 Euro) der Gruppe II in eindrucksvoller Manier.

Zunächst sah man den späteren Sieger in der 2200 Meter-Prüfung auf einem der letzten Plätze, während vorne die Hirschberger-Pferde Puccini und Sweet Man für die Pace sorgten. „Ich habe vorher gesagt, dass es viele Positionskämpfte geben wird und wir wollten uns aus allem raushalten“, sagte Markus Klug nach dem Rennen. Doch aus diesem Raushalten wurde nichts. Schon in einer frühen Phase des Rennens wurde es für Weltstar einmal richtig eng. Erinnerungen an das Mehl-Mülhens-Rennen wurden wach, auch dort musste der Soldier Hollow-Sohn eine frühe Störung hinnehmen, wurde am Ende Vierter. Doch mit der Distanz fand Weltstar immer besser in die Partie und spätestens als die lange Kölner Zielgerade erreicht war, fuhr der Halbbruder des letztjährigen Derby-Siegers Windstoß ganz groß auf. Und auch der von Martin Seidl gerittene Soldier Hollow-Sohn Destino, den Markus Klug für das Gestüt Park Wiedingen trainiert, fand von hinten kommend immer besser in die Partie. Letztlich gewann Weltstar leicht mit einer dreiviertel Länge gegen seinen Trainingsgefährten (Zum Video).

„Gegen Ende sind dann sind Weltstar und Destino immer stärker geworden. Ich habe zum Schluss nur noch geschrien. Jetzt sind wie eins-zwei in der Union“, so Klug weiter. Weltstar zeigte, dass er im IDEE 149. Deutsche Derby eine scharfe Klinge schlagen sollte. Der in Hamburg noch einmal 200 Meter weitere Weg wird ihm noch einmal entgegen kommen.“ Rang drei in der „Union“ belegte Jean-Pierre Carvalhos Salve Del Rio (Michael Cadeddu). „Wir sind sehr zufrieden. Das Rennen war als Vorbereitungsrennen für Hamburg gedacht. Er ist zweijährig schon viermal gelaufen und wir wollten ihn bis Hamburg frisch halten“, so der Bergheimer Trainer über den Höny-Hofer. Auf Platz vier passierte der Mitfavorit Jimmu (Henk Grewe/Marc Lerner den Zielpfosten). Rang fünf ging an Valajani (Markus Klug/Maxim Pecheur), Sechster wurde Ecco (Peter Schiergen/Andrasch Starke).

Tragisch verlief das Rennen für den lange führenden Puccini, der sich im Einlauf eine schwere Verletzung zuzog.

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