Am Sonntag wird es ernst in Köln. Mit dem zur Gruppe II zählenden Oppenheim-Union-Rennen (70.000 Euro) über 2200 Meter steht der letzte große und immer noch bedeutendste Derby-Test an, gleichwohl sich der Sieger mächtig strecken muss, soll er Royal Youmzain noch vom Favoritenthron für das Blaue Band stoßen.
Nach der Vorstarterangabe vom Mittwoch war klar: Es wird in diesem Jahr ein großes Union-Feld, genauer gesagt, das größte seit der Saison 2001, geben. Auch wenn Mitte der Woche die drei französischen Pferde aus dem Rennen genommen wurden, blieben 13 Pferde stehen. Gleich vier Starter kommen aus dem Quartier von Markus Klug. Der Champion, der das Oppenheim-Union-Rennen im vergangenen Jahr mit Colomano gewann, sattelt den Mitfavoriten Weltstar (Adrie de Vries), Destino (Martin Seidl), Valajani (Maxim Pecheur) und Klüngel (Sibylle Vogt).
Ein weiterer Top-Favorit ist Henk Grewes Jimmu (Marc Lerner). Der Zweite aus dem Bavarian Classic trifft wieder auf den in München hinter ihm drittplatzierten Emerald Master (Mario Hofer/Alex Pietsch) und den Viertplatzierten Salve Del Rio (Jean-Pierre Carvalho/Michael Cadeddu). Andreas Wöhler wird mit Aldenham (Jozef Bojko) und Magic Pivotal (Eduardo Pedroza) zwei Pferde satteln. Gleiches gilt für Jens Hirschberger, der Puccini (Jack Mitchell) und Sweet Man (Filip Minarik) aufbietet. Für Peter Schiergen startet Ecco (Andrasch Starke). Nachgenannt wurde, wie an dieser Stelle bereits angekündigt, der nach seinem Verkauf im Besitz des Stalles Salzburg befindliche Ballydoyle (Stefan Richter/Stephen Hellyn) (zum Langzeitmarkt).













