Aus dem Rennstall von Andreas Suborics kam am Dienstagmorgen eine traurige Nachricht. Nach der Morgenarbeit brach auf dem Weg zurück zu seinem Stall der Gruppe I-Sieger Sirius – vermutlich nach einem Aortaabriss – zusammen, und war nicht mehr zu retten.
Der vom Gestüt Etzean gezogene, siebenjährige Dashing Blade-Sohn war eines der besten deutschen Pferde seines Jahrgangs. Dreijährig avancierte er, damals noch von Andreas Löwe trainiert, nach seinem Sieg im Iffezheimer Derby-Trial (damals noch Listenrennen) und einem dritten Platz im Hansa-Preis, mit dem Erfolg im Großen Preis von Berlin bereits zum Gruppe I-Sieger. In Hoppegarten verwies er unter Stephen Hellyn die Stute Berlin Berlin und den Derbysieger von 2013, Lucky Speed, auf die Plätze zwei und drei.
Der Sieg in dem Hoppegartener Highlight sollte der einzige Gruppetreffer des Hengstes bleiben, der aber noch zu mehreren Platzierungen auf höchstem Gruppe-Level kam, so als Dritter im Großen Preis von Baden 2015 und Zweiter im Preis von Europa in der selben Saison.
Im vergangenen Jahr versuchte man es mit Sirius hauptsächlich in den großen Rennen auf den Cup-Distanzen, wobei er sich mehrfach ausgezeichnet aus der Affäre zog, so z. B. als knapp geschlagener Zweiter zum besten europäischen Extrem-Steher Vazirabad im Prix Vicomtesse Vigier (Gr.II) in Chantilly, als er dem Manduro-Sohn nur mit einem kurzen Hals unterlag.
Sirius bestritt in seiner Karriere 27 Rennen, war viermal erfolgreich und zehnmal platziert. Seine Gewinnsumme beläuft sich auf 318.200 Euro, sein höchstes GAG betrug 97,0 Kilo.











