Nachdem es bereits am Samstag in den Irish 2.000 Guineas eine Überraschung gegeben hatte, war es am Sonntag, als auf dem Curragh die Irish 1.000 Guineas anstanden, nicht anders. Lange hatte es in dem mit 400.000 Euro dotierten Stutenklassiker auf Gruppe I-Niveau über die Meile sogar nach einer echten Sensation ausgesehen, denn ähnlich wie zuvor ihr Trainingsgefährte Lancaster Bomber im Tattersalls Gold Cup hatte die von Aidan O’Brien trainierte 340:10-Chance Could it be Love früh die Spitze übernommen, und eine große Lücke zwischen sich und den Rest des Feldes gelegt.
Und so richtig wollte der Vorsprung der von Donnacha O’Brien gerittenen War Front-Tochter auch nicht schmelzen, so wirklich näher kamen ihre Konkurrentinnen auf dem Weg bis zum Ziel nicht. Mit einer Ausnahme: Die von Jessica Harrington für die Familie Niarchos trainierte Mastercraftsman-Tochter Alpha Centauri kam unter Jockey Colm O’Donoghue immer näher, und kurz vor dem Ziel auch noch an Could it be Love vorbei, und hatte im Ziel sogar noch einen Vorsprung von eindreiviertel Längen. Erst hinter Could it be Love kam die von Aidan O’Brien trainierte Favoritin Happily als Dritte über die Linie. Eine Siegchance hatte sie jedoch nie.
Auch Alpha Centauri, deren Trainerin zuletzt vor acht Jahren ein Gruppe I-Rennen auf der Flachen gewann, zählte zu den Außenseiterinnen in diesem Rennen, sie zahlte 130:10 auf Sieg. Im vergangenen Jahr war sie Zweite in den Albany Stakes zur Dabirsim-Tochter Different League, bei ihrem diesjährigen Saisondebüt hatte sie im 1.000 Guineas Trial in Leopardstown nur den zehnten Platz belegt.













