Stefan Richters Ballydoyle ein Derby-Kandidat?

Auch in München gab es in der ersten Prüfung für den Derbyjahrgang (drittes Rennen) am Pfingstmontag eine große Überraschung. Denn der Sieger der 2200 Meter-Prüfung kam nicht etwa aus einem der großen Ställe aus dem Westen, sondern reiste mit Stefan Richters Ballydoyle aus Dresden an.

Von seinem Reiter Stephen Hellyn zunächst im Mittelfeld postiert, zog der Masterstroke-Sohn eingangs der Geraden außen auf und bereits Mitte der Geraden auf einen Rush am Toto-Favoriten Puccini (Jens Hirschberger), der sofort nach dem Start das Kommando übernommen hatte, vorbei und war von dort an eigentlich schon in Sicherheit. Zum gleichen Zeitpunkt als der Richter-Schützling angriff, kam auch Andreas Wöhlers Debütant Magic Pivotal immer besser auf Touren und wirkte an der Innenkante kurz noch gefährlicher.

Doch Ballydoyle (228:10), einmal in Front gezogen, zog einfach immer weiter, ließ keinen Gegner mehr in seine Nähe kommen und stiefelte einem am Ende doch recht leichten Treffer entgegen, verwies somit dei eingangs erwähnten Magic Pivotal und Puccini in dieser Reihenfolge auf die Plätze zwei und drei. 15.000 Euro hatte Karin Brieskorn für den Sieger aus der Zucht des Gestüts Hachetal, der wie die beiden „Runner Ups“ noch für das Deutsche Derby startberechtigt ist, einst gezahlt, bestimmt keine schlechte Investition. Auf den Sieg von Ballydoyle in Horn gibt es aktuell übrigens nur noch Kurse von um die 300:10.

 

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