Glaubt man dem Wettmarkt für die zur Gruppe III zählende Henkel Große Europa Meile (55.000 Euro), dann wird es am Sonntag in Düsseldorf ein Zwei-Pferde-Rennen.
Das Rennen ist eine echte Revanchepartie aus der Kalkmann – Frühjahrsmeile, die Sascha Smrczeks Wonnemond gegen den von Markus Klug trainierten Millowitsch gewinnen konnte. Während Millowitsch am Sonntag wieder von seinem ständigen Reiter Andreas Helfenbein geritten wird, kehrt der am Tag der Frühjahrsmeile gesperrte Bayarsaikhan Ganbat zurück in den Sattel von Wonnemond. Diese beiden sollten den Sieg am Sonntag unter sich ausmachen. Die Frage lautet also: wer wird Dritter? Hier kommt dann so gut wie jeder er anderen vier Teilnehmer in Frage. Andreas Wöhlers Cashman (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza), der in der Frühjahrsmeile Fünfter wurde, oder auch Millowitschs Trainingsgefährte Degas (Adrie de Vries) sind mögliche Pferde für das dritte Geld, aber auch Fulminato (Andreas Suborics/Alexander Pietsch), der 2016 Zweiter im Preis des Winterfavoriten wurde, ist nicht zu vernachlässigen. Nachgenannt wurde Qualisaga aus dem Rennstall von Carina Fey. Die Sageburg-Tochter ist der erste offizielle Deutschland-Starter seiner Trainerin, die in Chantilly mit gutem Erfolg tätig ist. „
„Wir treten an, um Black Type zu holen. Wir hoffen natürlich auf möglichst weiches Geläuf, was wir aber wohl leider nicht antreffen werden. Ich glaube zwar nicht, dass sie guten Boden gar nicht kann, aber umso weicher, desto besser ist es für sie. Wir hätten für sie zu Hause auch noch eine Option auf Listenebene gehabt, haben uns aber letztendlich für Düsseldorf entschieden“, sagte Fey am Donnerstag gegenüber GaloppOnline.de. Leicht wird es für Qualisaga jedoch nicht, aber hinter Wonnemond und Millowitsch scheint so ziemlich alles offen zu sein. (Zum Langzeitmarkt)












