Zwei Millionen US-Dollar standen am Samstag über dem zur Gruppe I zählenden Dubai Golden Shaheen über 1200 Meter der Sandbahn. Und es sollte ein Dreikampf der US-Cracks werden, nachdem Adrie de Vries auf dem Außenseiter Jordan Sport das Tempo vorlegte.
Letztlich waren es dann aber die hochgehandelten flotten Dirt-Spezis aus den Vereinigten Staaten. Am besten konnte es am Ende der von Chad Summers trainierte Mind Your Biscuits (70:10), der dieses Rennen bereits in der vergangenen Saison gewinnen konnte, am besten. Unter Jockey Joel Rosario verwies der Posse-Sohn seine „Landsmänner“ XY Jet (Jorge Navarro/Emisael Jaramillo) und den heißen Favoriten Roy H (Peter Miller/Kent Desormeaux) auf die Plätze. Der Sieger wurde dabei schonend auf das Millionenrennen in Meydan vorbereitet. Seinen Aufgalopp absolvierte er im Gulfstream Park Cup, einem Altersgewichtsrennen, welches er auf Platz zwei beendete. Nun ließ er erneut den großen Treffer in der Wüste folgen – und das mit Bahnrekord.
Chad Summers: „Er ist ein unglaubliches Pferd. Das ist allein sein Verdienst – jedes mal, wenn er startet, läßt er einen gut aussehen. Er liebt es einfach zu laufen, zu kämpfen – wir wussten, das Tempo würde hoch sein – jetzt haben wir sogar den Bahnrekord gebrochen. Mal schauen, vielleicht machen wir es Vazirabad nach und kommen nächstes Jahr wieder und gewinnen zum dritten Mal.“
Eine halbe Stunde zuvor gab es im zur Gruppe I zählenden Al Quoz Sprint (1.000.000 Dollar) über 1200 Meter der Geraden Bahn (Gras) den ersten Godolphin-Sieg an diesem Tag, als sich der von Charlie Appleby trainierte Iffraaj-Sohn Jungle Cat unter James Doyle mit einem späten Lauf gegen die beide von Peter Miller Stormy Liberal (Joel Rosario) und den lange führenden Conquest Tsunami (Victor Espinoza) konnte. Der Sieg zahlte 37:10. „Er war einfach da! Was eine Leistung von Jungle Cat“, so Charlie Appleby nach dem Rennen gegenüber GaloppOnline.de.












