Der Dubawi-Sohn Poet’s Voice, Vater von Poetic Dream, der vergangenes Jahr zum klassischen Helden im Kölner Mehl-Mülhens Rennen – German 2000 Guineas aufstieg, ist am Samstag im Dalham Hall Stud im Alter von nur 11 Jahren an den Folgen einer Herzattacke verstorben.
Poet‘s Voice war auf der Rennbahn ein Klasse-Meiler und gewann in den blauen Godolphin Farben drei Grupperennen, darunter der Gruppe I-Triumpf, als der dreijährige Hengst vor acht Jahren in Ascot für Trainer Saeed bin Suroor und Jockey Frankie Dettori die seinerzeit verfeindeten Coolmore Interessen schlug und Aidan O’Briens Vierjährigen Rip Van Winkle in den Queen Elizabeth Stakes II mit Nase bezwang.
Als Deckhengst startete Poet’s Voice 2012 für 12.000 Pfund in Sheikh Mohammeds Dalham Hall Stud in seine neue Karriere, in diesem Jahr kosteten die Dienste des Dubawi-Sohnes 6.000 Pfund. Zudem shuttelte Poet’s Voice regelmäßig nach Australien. Der Stallion kam recht gut vom Start und stellte 2015 mit seinem ersten Jahrgang u.a. den italienischen Gruppe III-Sieger Poeta Diletto, der 2016 als Dreijähriger die Italienischen 2000 Guineas gewann. Zu seinen besten Nachkommen zählten bislang der auf Gruppe III-Ebene erfolgreiche Poet’s Word, der zudem vergangenes Jahr Zweiter auf Toplevel in den British- und Irish Champion Stakes wurde.
Hierzulande machte sich Poet’s Voice besonders mit dem klassischen Helden Poetic Dream, der vergangenes Jahr in den Farben von Jaber Abdullah für Trainer Andreas Wöhler und Jockey Eduardo Pedroza das Kölner des Mehl-Mülhens Rennen – German 2000 Guineas gewann, einen Namen













