Im Jahr 2017 konnte der deutsche Wettanbieter German Tote sein Wachstum fortsetzen und erreichte einen Nettoerlös von 1,2 Millionen Euro. 51 Prozent des Unternehmens gehören der französischen PMU, 49 Prozent der BGG, dem Zusammenschluss der deutschen Rennvereine.
In einer offiziellen Presseinformation heißt es: „Die Höhe der Wetteinsätze erreichte mit 277 Millionen Euro eine neue Rekordmarke und bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Wetteinsätze fiel auf das Angebot der PMU, also in erster Linie auf französische Rennen. Aber auch der deutsche Pferderennsport partizipiert erheblich an den Tätigkeiten von German Tote. Alain Resplandy-Bernard, Vorsitzender des Beirats von German Tote: „Wir konnten das Unternehmen seit unserer Übernahme von 51 Prozent der German Tote-Gesellschaftsanteile im Jahr 2015 auf einen guten Weg führen, German Tote erreichte im letzten Geschäftsjahr ein Plus von 1,2 Millionen Euro“.“
Signifikante Umsätze bei PMU selbst haben die Rennen an deutschen PMU-Renntagen gebracht: „Die Vermarktung der deutschen Rennen ins Ausland hat erheblich zu der erfreulichen Entwicklung beigetragen. 2017 wurden 389 Galopp- und 334 Trabrennen live von der PMU ausgestrahlt. In Frankreich und weiteren mit der PMU verbundenen Ländern können Wetteinsätze getätigt werden. Der Wettumsatz erreichte in diesen Rennen 182.582.158 Euro. Aus den hieraus resultierenden Erträgen in Höhe von 5,47 Mio. Euro konnten dem deutschen Galopprennsport im Jahr 2017 Rennpreise in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und die Förderung der Winterrennen gewährleistet werden. Dem deutschen Trabrennsport standen 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Im Jahr 2018 sind Erträge in ähnlichen Größenordnungen zu erwarten.“
Die deutschen German Tote-Beiratsmitglieder Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh ziehen für den deutschen Pferderennsport eine positive Bilanz: „Die Leistungen von German Tote umfassen eine Kostenentlastung der deutschen Rennvereine in Höhe von 1,95 Millionen Euro und Förderungsmittel für den Rennsport in Höhe von 5,47 Mio. Euro im Jahr 2017. Von diesen Beträgen wird der Pferdesport in Deutschland weiterhin profitieren.“












