Trainer Hans-Jürgen Gröschel möchte seinen Spitzengalopper Iquitos in dieser Saison wenn möglich nur noch auf Linkskursen aufbieten. Das hat der Coach am Donnerstag gegenüber GaloppOnline.de verlauten lassen.
Tatsächlich hat der Galopper des Jahres 2016 seine Topformen nur auf Bahnen gezeigt, auf denen die Rennpferde entgegen dem Uhrzeigersinn laufen. Vergangene Saison triumphierte Iquitos auf Top-Level im Großen Dallmayr-Preis in München-Riem und 2016 war der Adlerflug-Sohn in Iffezheim im 144. Longines Großer Preis von Baden auf Gruppe I-Ebene sowie auf derselben Bahn im Großer Preis der Wirtschaft auf Gruppe II-Niveau erfolgreich. München und Iffezheim sind jeweils Linkskurse.
„Iquitos kommt gerade von seinem Spaziergang und fühlt sich pudelwohl, wir können derzeit nicht auf die Bahn, weil es hier doch sehr frostig ist. Er wird wie gewohnt in Baden im Preis der Wirtschaft rauskommen, in jedem Fall möchte ich Iquitos wenn irgendwie möglich nur noch auf Linkskursen laufen lassen, linksherum fühlt er sich einfach wohler. Wir hoffen natürlich, dass uns Iquitos auch im Alter von sechs Jahren wieder viel Freude bereiten wird. Die Besitzer haben zwar mit dem Prix Ganay geliebäugelt, aber das wäre zu früh, bis Ende April bekomme ich ihn nicht startklar“, teilte Hans-Jürgen Gröschel am Donnerstagmorgen gegenüber GaloppOnline.de mit.
„Nach Iffezheim könnte der Grand Prix de Saint-Cloud eine Option sein, dann wäre die Titelverteidigung im Dallmayr-Preis in München die logische nächste Startmöglichkeit. Eine Arc-Nennung werden wir für ihn nicht abgeben, das habe ich in Absprache mit den Besitzern so entschieden“, fügte Gröschel über die weitere Saisonplanung mit seinem Crack hinzu.











