Nimrod und Pecheur gewinnen Schnee-Grand Prix

Den Sieg eines in Deutschland trainierten Pferdes gab es am Sonntag im Longines 79. Großen Preis von St.Moritz zwar nicht, doch dafür siegte ein deutscher Jockey auf einem ehemals hierzulande trainierten Pferd. Denn Maxim Pecheur gewann mit dem früher von Peter Schiergen vorbereiteten Nimrod (54:10) aus dem Stall von Miroslav Weiss das mit 111.111 Franken dotierte 2000 Meter-Rennen.

Nach einem Rennen aus der vorderen Gruppe hatte der fünfjährige High Chaparral-Sohn in dem von zwölf Pferden bestrittenen Rennen (Oriental Ghost war kurzfristig Nichtstarter) am Ende die größten Reserven, und siegte mit einer Länge Vorsprung gegen den Engländer Berrahri (Dayverson de Barros) aus dem Stall von John Best, den er bereits vor zwei Wochen in einem Vorbereitungsrennen hinter sich gelassen hatte.

Zwei Längen dahinter kam der als Favorit gestartete Amun (Christian von der Recke/Rene Piechulek) als Dritter aus dem deutschen Quartett am weitesten. Platz vier ging an Carina Feys Jungleboogie, den Sieger von 2016, der diesmal keine Chance auf den ersten Platz hatte.

Molly le Clou (Jens Hirschberger/Rebecca Danz) führte deutlicher zurück als Fünfter den Rest an, die beiden weiteren deutschen Starter Lagoas (Simon Stokes/Jozef Bojko), der länger in der vorderen Gruppe lag, und Porsenna (Gerald Geisler/Dennis Schiergen) belegten die Plätze elf, bzw. zwölf.

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