Auch für Insider völlig überraschend stellte das Präsidium des Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. am Donnerstag einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. (wir berichteten). Vor vollendeten Tatsachen wurde auch das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen gestellt.
Dessen Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Jan Antony Vogel: „Ich bin darüber, was da in Mülheim passiert ist, völlig erstaunt und so richtig verärgert. Auch weil wir vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind.“ Dabei schienen die Weichen auf der Bahn am Raffelberg endlich auf „Zukunft“ gestellt worden zu sein. Das Direktorium hatte im August finanzielle Hilfen zugesagt und auch umgesetzt, den letzten Renntag finanziert und auch die Planungen für 2018 waren in trockenen Tüchern.
Jan Antony Vogel: „Alle Rechnungen bis Ende Dezember sind beglichen. Auch mit der Sparkasse Mülheim haben wir über die Stundung der ewig alten Schuldenlast gesprochen und eine Einigung erzielt.“ Für Mitte Dezember war eine außerordentliche Mitgliederversammlung anberaumt, Präsidiums-Neuwahlen standen auf dem Programm. Man wird alles daran setzen, dies durchzuziehen.
Mülheim und die Insolvenz: Ein Thema in der am Samstag erscheinenden Sport-Welt Nr. 148. Weitere Schwerpunktthemen sind: „Auf einen Kaffee mit…Lucien van der Meulen“, ein Interview mit Wittekindshofs Gestütsleiter Karl Jörg. Fokus Frankreich und natürlich eine Vorschau auf den Dienstag-Renntag in Neuss.










