Schon lange ist der Melbourne Cup (Zum Langzeitmarkt), der traditionell am ersten Dienstag im November auf dem Flemington Racecourse in Australien ausgetragen wird, das Ziel des von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierten Red Cardinal.
Inzwischen wird der Montjeu-Sohn auf dem roten Kontinent für seinen großen Auftritt vorbereitet. Für den Ritt wurde aufgrund von Logistikproblemen des eigentlich eingeplanten Jockeys Ryan Moore nun Kerrin McEvoy verpflichtet. Und der Australier, der den Wöhler-Schützling am Donnerstagmorgen zum ersten Mal während der Arbeit in Werribee ritt, äußerte sich gegenüber einem australischen Internetportal sehr zuversichtlich, dass ihm mit dem deutschen Gast sein dritter Cup-Erfolg gelingen könnte. „Er ist ein schönes, großes Pferd und einfach zu reiten. Ich war sehr zufrieden mit ihm, denn er wirkte sehr fit. Ich habe mit ihm eine schnellere Arbeit über 1400 Meter absolviert und denke, dass er diese sehr gut gemeistert hat.
Als mögliche Gegner nannte er vor allem den aus Schlenderhaner Zucht stammenden Almandin, mit dem er den Cup im vergangenen Jahr gewonnen hatte, und Marmelo, der derzeit als Favorit für das Gruppe I-Rennen gilt. Inzwischen ist auch Coach Wöhler in Australien eingetroffen und konnte sich ebenfalls ein Bild von seinem Schützling machen. Er war ebenfalls sehr zufrieden mit dem, was er sah. Gegenüber „racing.com“ erklärte er auch, warum Red Cardinal nicht wie geplant in den Herbert Power Stakes oder im Caulfield Cup ein Vorbereitungsrennen für den Melbourne absolvierte. „Wir waren etwas in Sorge wegen des festen Bodens in Caulfield. Deshalb haben wir die Rennen ausgelassen. Wir freuen uns jetzt im Cup mit einem frischen Pferd anzutreten.“












