Gut verkauft hat sich am frühen Samstagmorgen unserer Zeit der aus der Zucht des Gestüt Etzean stammende Lord Fandango im zur Gruppe I zählenden und mit 3 Millionen australischen Dollar dotierten BMW Caulfield Cup auf dem gleichnamigen Rennplatz in Australien.
Der Lord of England-Sohn aus der Fitness (Monsun), der von Archie Alexander vorbereitet wird, kam in der 2400 Meter-Prüfung aus dem Mitteltreffen kommend immer besser auf Touren und lief am Ende bis auf Platz vier vor. Vor sich dulden musste der vierjährige Hengst am Ende nur David & B Hayes & T Dabernigs Boom Time, der die Gruppe I-Prüfung sensationell als 437:10-Außenseiter gewann, Nick Olives Single Gaze auf Rang zwei und Aidan O´Briens Johannes Vermeer, der als Einziger von drei europäischen Vertretern auf Platz drei in die Entscheidung eingreifen konnte.
Gar nicht einmal weit zurück wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen, wenn der Ritt von Ben Allen im Schlussbogen einen etwas weniger aufwendigen Rennverlauf gehabt hätte. Am Toto hätte es für seinen Sieg für 10 Euro Einsatz 182 Euro zurückgegeben.












