Mit Dhaba und Well Spoken hatte Markus Klug bereits in den vergangenen beiden Jahren die Siegerin im Preis der Winterkönigin gestellt. Und wie erwartet gelang dem Championtrainer aus Heumar am Sonntag im Ittlingen Preis der Winterkönigin, dem mit 105.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen für die zweijährigen Stuten in Iffezheim, der Hattrick. Denn die von ihm vorbereitete Holy Roman Emperor-Tochter Rock my Love rechtfertigte ihre Rolle als 19:10-Favoritin vollauf, und setzte sich nach einem Rennen von der Spitze aus unter Stalljockey Adrie de Vries gegen ihre Trainingsgefährtin Suada durch, hinter der Angelita und Dina die weiteren Plätze belegten.
Adrie de Vries dirigierte im Einlauf auf dem schwer gewordenen Boden die im Besitz von Günter Merkel stehende, und von Ralf Kredel gezogene Rock my Love ganz zur Außenseite. Und auch wenn ihre Trainingsgefährtin Suada, die Siegern des Dortmunder Auktionsrennens, bis zum Ziel alles versuchte, kam Rock my Love sicher, mit einer dreiviertel Länge Vorsprung vor ihr als Erste über die Linie. Von der Maxios-Tochter bis zur Drittplatzierten Angelita, die am Start etwas nachgeklappt war, aber einen starken Einstand auf Gruppe-Parkett gab, waren es dann eineinviertel Längen. Die zweite Favoritin Sword Peinture war nach einem Rennen aus dem Vordertreffen schon früh geschlagen, und kam nur als Achte der neun Starterinnen ins Ziel (Zum Video).
„Sie ist eine tolle Stute mit viel Klasse, es war eigentlich nicht der Plan vorne zu gehen, aber sie sprang gut ab. Sie hat viel Charakter gezeigt, denn ich glaube, sie ist schon etwas über den Berg, aber sie ist schon eine tolle Stute“, so Siegjockey Adrie de Vries.
Markus Klug: „Ich habe gesagt, eigentlich kommt mir das Rennen zwei Wochen zu spät für sie, denn sie hat bereits mit dem Haarwechsel begonnen. Sie hatte aber trotzdem gut gearbeitet, und ich dachte sie ist so gut, dass sie aufgrund ihrer Klasse trotzdem gewinnt. Über die Route für das nächste Jahr bin ich mir noch nicht sicher, aber sie wird auf jeden Fall Richtung Diana gehen. Suada hat ja in Dortmund schon gezeigt, dass sie den Boden kann.“










