Pakistan Star gibt seinem Trainer Rätsel auf

Der aus Wittekindshofer Zucht stammende Pakistan Star, der in seiner Heimat Hong Kong beinahe Kultstatus besitzt, wird in diesem Jahr wohl keine Rennen mehr bestreiten.

Der Grund ist ein wenig kurios, denn der durchaus schnelle Shamardal-Sohn hatte zuletzt überhaupt keine Lust mehr zu laufen. Die Geschichte begann Ende Juni, als Pakistan Star in den Premier Plate der Gruppe III völlig überraschend anhielt. Grund genug für die strengen Stewards einzugreifen und der Sache auf den Grund zu gehen. Auch bei den nächsten Versuchen das gleiche Bild, selbst wenn es sich hierbei um sogenannte Barrier Trials handelte.

Doch alles Üben nutzte nichts. Pakistan Star verweigerte die Arbeit, zuletzt am Dienstag. Stur ignorierte er alle Hilfen seines Reiters Joao Moreira. Nun wird sich Pakistan Star weiteren Trials stellen müssen. Dabei muss er zeigen, dass er weiter als 1600 Meter läuft.  „Ich danke dem Jockey Club für die Chance der Trials. Ich werden versuchen ihm diese Angewohnheit abzugewöhnen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie ein Pferd hatte, dass solch ein Verhalten gezeigt hat“, so Trainer Tony Cruz. „Es wird nicht einfach. Pferde sind wie Menschen, sie haben ihre Marotten.“

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