Einen Tag bevor in Dortmund mit dem 133. Deutschen St. Leger der letzte Klassiker des deutschen Turf-Jahres (Zum Rennen) ausgetragen wird, war es am Samstag im britischen Doncaster schon so weit.
In England ist das St. Leger (700.000 Pfund) – im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern – noch eine Angelegenheit der Dreijährigen und natürlich war auch am Samstag in der Gruppe I-Prüfung über 2900 Meter ein Mann wieder ganz weit vorne zu erwarten. Aidan O’Brien, der irische Meistertrainer, sattelte den Favoriten Capri. Ryan Moore hielt den Schimmel zunächst auf Rang vier, während Stallgefährte The Anvil vorne für eine stramme Pace sorge und sich zwischenzeitlich auf gut 12 Längen entfernte.
Doch in der Zielgeraden hatte The Anvil schnell ausgespielt und auch der im Vordertreffen gehende Douglas MacArthur wurde durchgereicht. Nun wurde Capri, der in diesem Jahr das Irish Derby gegen Cracksman gewinnen konnte, immer zwingender und auch Crystal Ocean und Stradivarius wurden an der Seite des Favoriten immer stärker. Doch der Galileo-Sohn Capri (40:10) hielt dem Druck stand und siegte am Ende verdient (Zum Video).













