Am Sonntag steht in Köln die Meilen-Trophy der Gruppe II auf der Karte. Dabei ist es besonders erfreulich, dass einer der besten deutschen Meiler wieder ins Renngeschehen eingreifen wird. Die Rede ist von Yasmin Almenräders Pas de deux.
Der in Besitz von Dirk von Mitzlaff stehende Wallach musste seit seinem Sieg im Darley Oettingen-Rennen im vergangenen Jahr verletzungsbedingt pausieren, nun ist er zurück auf der großen Bühne, muss als vierfachen Gruppe-Sieger natürlich nichts mehr beweisen. Ähnlich sieht es auch die Mülheimer Trainerin. „Erstmal bin ich froh, dass er überhaupt läuft. Die letzten beiden Male hat er sich kurz vor den Rennen immer etwas einfallen lassen, warum er dann doch nicht laufen konnte. Als Jahresdebütant unter Höchstgewicht hat er natürlich einen schweren Stand. Doch er soll jetzt einfach mal ein Rennen bekommen. Das Hauptziel für ihn ist aber Baden-Baden.“
Was Pas de deux schon viermal gelungen ist, nämlich Gruppe-Rennen zu gewinnen, ist Markus Klugs Degas bislang verwehrt geblieben. Sechsmal war der Röttgener nun schon in Gruppe-Examen Zweiter. An der Klasse des Hengstes gibt es keine Zweifel und man versucht alles, ihm auf dem Weg zum langersehnten und in Summe langsam auch verdienten Gruppe-Treffer zu helfen. „Degas läuft am Sonntag zum ersten Mal mit Scheuklappen. Denn wir haben irgendwie den Eindruck, dass er nicht immer richtig durchzieht. Seine letzte Form aus Baden-Baden war aber stark“, so Markus Klug. In der Badener-Meile blieb er als Zweiter eine Länge hinter Palace Prince schon vor Wonnemond und Diplomat, die am Sonntag auch wieder am Start sein werden.
Weitere Stimmen der Trainer zur Meilen-Trophy lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Sport-Welt“ (Nr. 84).













