Mit dem Prix Jean Prat stand am Sonntag in Chantilly ein Gruppe I-Rennen für die Dreijährigen über die Meile an, das mit 400.000 Euro dotiert war. Doch trotz des üppigen Preisgeldes versammelten sich auf der Bahn am Schloss lediglich fünf Pferde an der Startstelle. Mit dem von Andre Fabre für Andreas Putsch trainierten, noch ungeschlagenen Trais Fluors (Vincent Cheminaud), und Godolphins Thunder Snow (Chriistophe Soumillon), dem Zweiten aus den Irish 2.000 Guineas und Dritten der St. James’s Palace Stakes, gab es dabei zwei klare Favoriten.
Und letztlich waren diese Beiden am Ende auch auf den Pläötzen eins und zwei zu finden. Als 24:10-Chance gestartet, setzte sich der Helmet-Sohn Thunder Snow, der in diesem Jahr bereits das UAE Derby in Meydan gewonnen hatte, Start-Ziel ungefährdet durch, auch wenn Trais Fluors nach einem Rennen aus der Reserve noch gut anpackte und dicht zu dem Godolphin-Hengst auflief. Platz drei ging an die Goldikova-Halbschwester Gold Luck.
Für den Sieger Thunder Snow war es der zweite Gruppe I-Treffer. Den ersten hatte er im vergangenen Jahr ebenfalls in Chantilly perfekt gemacvht, als er den Prix Jean-Luc Lagardere, das Grand Criterium, gewann.













