Im vergangenen Jahr hatte die von Anna Schleusner-Fruhriep trainierte Summershine im „Langen Hamburger“ bereits den zweiten Platz belegt. Zuletzt hatte die Three Valleys-Tochter im Oleander-Rennen als Fünfte, und in einem Hoppegartener Ausgleich I mit 60 Kilo als Vierte auch starke Leistungen gezeigt. Doch die Wetter hatten der Three Vallleys-Tochter den Sieg in dem als Heinz Jentzsch-Gedächtnisrennen gelaufenen Listenrennen über 3200 Meter offenbar nicht zugetraut, denn die Stute ging als 125:10-Außenseiterin in das von acht Rennen bestrittene Rennen (Zum Video).
Doch unter Micky Cadeddu setzte sich die Sechsjährige leicht mit dreieinhalb Längen Vorsprung gegen Shadow Sadness durch, hinter dem Bebe Cherie die Dreierwette der Außenseiter komplettierte. Die Favoriten Near England und San Salvador belegten nur die Plätze vier und fünf. „Sie wird ja immer besser, eine tolle Stute, dabei hatte ich heute gar nicht so einen großen Mumm, da sie rossig war. Nun kann Anna sich von dem Sieggeld neue Pflastersteine für den Hof kaufen“, sagte Volker Schleusner, der seine Tochter vertrat, nach dem Rennen. Die Stute haben wir vom Gestüt Fährhof, Anna hat sie sich damals ausgesucht, als sie als Trainerin anfing“, so Schleusner.
„Vielleicht sind 3200 Meter dann doch etwas weit, sie war heute aber vielleicht auch nicht ganz so stark“, erklärte Markus Klug das Laufen von Near England, mit der es Andrasch Starke in der Gegenseite ganz außen versuchte. Mit seiner zweiten Starterin, Bebe Cherie, war der Heumarer Coach natürlich hochzufrieden. „Für sie dürfte es sogar ruhig noch etwas weiter sein“, so Klug.










