Die Spannung steigt – noch drei Tage bis zum Derby

Noch drei Tage sind es bis zum IDEE 148. Deutschen Derby, die heiße Phase ist längst eingeläutet, die Formalien erledigt. Alle Trainer haben ihre Jockeys gefunden und am Sonntag werden sich 19 Dreijährige auf die 2400 Meter lange Reise begeben. Ein Trainer, der besonders viel zu tun haben wird, ist Markus Klug, denn der Champion wird in Horn sieben Pferde satteln müssen, ein neuer Rekord für das Deutsche Derby. Unter seinen Schützlingen befindet sich mit Colomano, der am Sonntag von Andreas Helfenbein geritten wird, auch der Vorab-Favorit für das Blauen Band. Mit einer überzeugenden Leistung in der Kölner Union brachte sich der Caciqe-Sohn in die „Pole-Position“.

Neben dem Favoriten stellt Markus Klug mit den Union-Platzierten Windstoß und Northsea Star sowie Shanjo, Ming Jung, Kastano und Sternkranz noch sechs weitere Starter. Da man sich für einige Pferde internationaler Topjockeys bedienen wollte, was letztlich aber nur bedingt gelang, standen erst am Dienstagabend die Reiter für die 19 Pferde fest. „Dass ich sieben Starter habe, heißt noch lange nicht, dass auch der Sieger dabei ist. Ich hatte auch mal sieben Pferde in der Diana, und die Beste wurde Vierte “, sagt Markus Klug, der lieber immer etwas tief stapelt. Klugs großer Gegenspieler im Derby ist Andreas Wöhler, der noch vor zwölf Monaten mit Isfahan den Derbysieger stellte und bereits viermal für den Triumphator in dem Hamburger Gruppe I-Rennen verantwortlich war. Denn aus seinem Trio kommen mit Warring States, auf dem Eduardo Pedroza versucht, sein erstes Derby zu gewinnen, und Langtang die neben Colomano einzigen Gruppe-Sieger im Feld (Zum Tagesmarkt). 

Doch auf dem zu erwartenden durchlässigen Geläuf – für Hamburg ist an jedem Tag bis Sonntag Regen angesagt – kann es natürlich durchaus eine Überraschung geben, auch das hat die Geschichte gezeigt. Parviz, Sieger des Derby-Trials aus Hannover, der die Farben des letztjährigen Derbysiegers Isfahan vertritt, die „Ullmänner“ Sargas und Monreal, oder Enjoy Vijay, mit dem Derbyjockey schlechthin, Andrasch Starke, das sind Pferde aus der zweiten Reihe hinter den Favoriten, die man sich auch durchaus auf einem vorderen Platz vorstellen kann. Und auch wenn das Derby in diesem Jahr bereits am dritten Meetingstag und damit zu einem ganz ungewohnten Termin gelaufen wird, eines ändert sich ganz sicher nicht, sondern wird genau so sein wie immer. Der Nervenkitzel, die Anspannung und die Faszination des verrücktesten Rennens des Jahres.

 

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