Andre Fabre versucht mit Waldgeist die Übermacht von Aidan O’Brien im Irish Derby zu brechen.
Der französische Meistertrainer, der den Klassiker auf der grünen Insel bislang zweimal gewinnen konnte (einmal mit dem Ammerländer Hurricane Run), ist der Meinung bislang noch keinen richtigen dreijährigen Champion über Steherdistanzen gesehen zu haben. Fabre schickt mit dem Galileo-Sohn Waldgeist den Zweiten aus dem Prix du Jockey Club ins irische Rennen der Rennen. Er betont dabei, das Waldgeist, der Dr. Andreas Jacobs‘ Newsells Park Stud gemeinsam mit Dietrich von Boettichers Gestüt Ammerland und Mrs. John Magnier gehört, das Zeugs dazu hätte, am Ende des Jahres ein Champion zu sein. Im Französischen Derby war Waldgeist nur mit kurzem Kopf Brametot unterlegen, aber als Galileo-Sohn aus der überragenden deutschen Familie der Waldrun sollten ihm die 2414 Meter mehr entgegen kommen, als die 2100 Meter, die im Prix du Jockey Club in Chantilly gefordert werden.
Aidan O’Brien gewann das Irish Derby bereits elfmal und möchte für kommenden Samstag voraussichtlich fünf seiner sechs Starter aus seinem Ballydoyle-Quartier, die er im Epsom Derby laufen hatte, auf dem Curragh aufbieten. Allen voran Wings Of Eagles, den Sensations-Sieger von Epsom (410:10) und zusätzlich noch Capri, Douglas Macarthur,The Anvil sowie den Danedream-Bruder Venice Beach. Wie gewohnt wird ein kleines Feld von ca. 8 Pferden an den Ablauf kommen. Favorisiert am Wettmarkt ist aktuell Anthony Oppenheimers Cracksman aus dem Stall von John Gosden. Der dreijährige Frankel-Sohn wurde im Englischen Derby knapp geschlagener Dritter (Zum Langzeitmarkt).











