Die ersten beiden Prüfungen der Sonntagsveranstaltung in Dortmund-Wambel waren für den Derbyjahrgang reserviert. Die Auftaktprüfung, ein Sieglosenrennen über 1400 Meter, wurde zur leichten Beute von Jens Hirschbergers Lijian (50:10). Unter Miguel Lopez übernahm der Soldier Hollow-Sohn, der sich zum ersten Mal als Wallach präsentierte, sofort das Kommando und gab dieses bis ins Ziel nicht mehr ab.
Peter Schiergens Felissa kam unter Stalljockey Andrasch Starke zwar aus dem Hintertreffen noch besser auf Touren, für ganz nach vorne war der Zug aber bereits abgefahren. Für Rang drei völlig ungefährdet blieb Wow (Bayarsaikhan Ganbat ) aus dem Quartier von Andreas Suborics, der sich in der Geraden als erstes auf die Verfolgung des späteren Siegers gemacht hatte (Zum Video).
Tagesprüfung Nummer zwei, ein Sieglosenrennen für Stuten über 2000 Meter, war da schon etwas härter umkämpft. Den meisten Schwung hatte am Ende Andreas Wöhlers La Swala (36:10) unter Stalljockey Eduardo Pedroza. Die Lando-Tochter rückte im Schlussbogen peu a peu auf und kam zum Schluss noch sicher hin. Platz zwei ging an die lange für das Kommando verantwortliche Flash of Dreams (Filip Minarik) aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho. Dritte wurde nach einem Rennen aus dem Mitteltreffen Yasmin Almenräders Feuerlilie (Stephen Hellyn), die an der Innenseite kurz auch für den Sieg sehr gefährlich wirkte (Zum Video).












