Die von Aidan O´Brien trainierte dreijährige Galileo-Tochter Winter hat in Royal Ascot als heiße Favoritin (14:10) die zur Gruppe I zählenden und mit 430.000 Pfund dotierten Coronation Stakes über 1603 Meter gewonnen und somit nach Caravaggio etwa 40 Minuten zuvor für ein schnelles Doppel für Trainer, Besitzer und Reiter gesorgt.
Die O´Brien-Stute, in deren Sattel dementsprechend auch Ryan Moore saß, machte mit diesem Sieg, nachdem sie zuvor die englischen 1000 Guineas und danach auch das irische Pendant gewonnen hatte, einen lupenreinen Gruppe I-Hattrick perfekt. Und das wieder ohne jede Mühe. Ihr Reiter wartete mit der in bester Haltung marschierenden späteren Siegerin bis etwa 400 Meter vor dem Ziel, bis er den entscheidenden Angriff setzte. Einmal in Front gezogen, war die Frage nach der Siegerin unmittelbar geklärt und Winter kam nicht einmal mehr ansatzweise in Gefahr.
Bereits kurz nach dem Absitzen verteilte Siegreiter Moore großes Lob an seine Partnerin. „Sie hat heute nur das gemacht, was sie machen musste. Sie ging das ganze Rennen über sehr gut. Sie ist sehr professionell.“ Das nächste Ziel von ihr könnten laut Racing Post die Falmouth Stakes in Newmarket im Juli sein. Zumindest bieten die englischen Buchmacher nach dem Sieg nur noch Kurse von um die 21:10 für sie an.
Aus dem Vordertreffen heraus zeigten auch Roly Poly und Hydrangea, beide ebenfalls von Aidan O´Brien trainiert, starke Leistungen und sorgten in dieser Reihenfolge für einen reinen irischen Einlauf in der Meilenprüfung (Zum Video).












