Barney Roy siegt – „heißer“ Churchill nur Vierter

Aidan O’Brien schickte mit dem vierfachen Gruppe I-Sieger Churchill, zuletzt in den englischen und irischen 2.000 Guineas erfolgreich, einen kochendheißen 15:10-Favoriten in die zur Gruppe I zählenden St James’s Palace Stakes (400.000 Pfund) über 1609 Meter für dreijährige Pferde.

Doch das grenzenlose Vertrauen konnte der Galileo-Sohn dann dieses Mal nicht bestätigen. Ryan Moore hatte den bis dato bei acht Starts siebenmal siegreichen Galileo-Sohn, der nur bei seinem Debüt länger als 25:10 notierte, lange auf Warten geritten, doch vermochte es Churchill am Dienstag nicht seine Klasse auszuspielen. Schon früh musste Moore mit der Arbeit beginnen und kam in der Folge nie wirklich weiter. Platz vier sprang am Ende heraus.

Anders der von Richard Hannon trainierte Barney Roy (35:10), der die schnelle Bahn in Ascot passend fand. Der Excelebration-Sohn war unterwegs auf Rang vier hinter dem Pacemaker Rivet, Lancaster Bomber und seinem Stallgefährten Thunder Snow zu sehen. Im Einlauf dann nahm James Doyle, der am Sonntag noch die German 1.000 Guineas auf Unforgettable Filly gewinnen konnte, seinen Partner heraus und kämpfte sich zum Sieg über den stark laufenden Lancaster Bomber (Aidan O’Brien/Donnacha O’Brien) und Thunder Snow (William Buick), der von Saeed Bin Suroor trainiert wird (Zum Video). „Ich würde ihn nun gerne auf etwas weiterem Weg sehen. Vielleicht gehen wir in die Eclipse Stakes“, sagte Richard Hannon. Für Barney Roy, der in den englischen 2.000 Guineas noch Churchill unterlag, war es der erste Gruppe I-Erfolg und für Godolphin, die in den Queen Anne Stakes bereits mit Ribchester erfolgreich waren, war es zweite Gruppe I-Treffer am Eröffnungstag von Royal Ascot 2017.

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