Zum dritten Mal lädt am kommenden Sonntag der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein zum großen Königsallee-Renntag ein. Im Mittelpunkt einer neun Rennen umfassenden Karte stehen die Wempe 97. German 1.000 Guineas und somit der erste Stutenklassiker der Saison (Zum Tagesmarkt).
Vor zwölf Monaten ging die mit 125.000 Euro dotierte und über 1600 Meter führende Gruppe-II-Prüfung in den englischen Stall von Hugo Palmer, der Hawksmoor unter James Doyle zum Sieg sattelte (Zum Video). Der zu den Shooting-Stars der englischen Trainerszene zählende Palmer ist offenbar auf den Geschmack gekommen und nannte zu Beginn der Woche die von ihm betreute Unforgetable Filly für 12.500 Euro nach. Nach Gesamtform ist die Sepoy-Tochter, die zuletzt Sechste in den englischen 1000 Guineas war, ein harte Nuss, die es zu knacken gilt.
Düsseldorfs Vereinspräsident Peter-Michael Endres, der am Freitagmittag im Modehaus Breuninger auf der Königsallee die Pressekonferenz leitete, meinte schmunzelnd: „Mit Sicherheit haben den Herren Palmer und Doyle auch die tollen Ehrenpreise gefallen.“ Was man nachvollziehen kann, denn erneut stiftet der Sponsor des Klassikers, Juwelier Wempe, jeweils eine Wempe-Uhr für das siegreiche Trainer- Jockeygespann. Jede im Wert von 2.000 Euro. Wempe tritt zum zweiten Mal im Titel des großen Klassikers auf (Zum Rennen).
„An unseren beiden ersten Königsallee-Renntagen hatten wir stets großartiges Wetter, das wird auch am Sonntag so sein“, strahlte der Düsseldorfer Präsident schon jetzt. Peter Wienen, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Königsallee fügte hinzu: „Wir haben an den beiden ersten Königsallee-Renntagen festgestellt, dass dies zusammenpasst. Die Königsallee, dieser einzigartige Boulevard mit ihren faszinierenden Geschäften und Kunden auf der einen Seite, auf der anderen die einzigartige Atmosphäre bei den Galopprennen auf dem Grafenberg.“
Zum ersten Mal im Jahr wird auch wieder die 52 Quadratmeter große LED-Leinwand den Besuchern zur Verfügung stehen. „Es ist die Beste, die auf dem Markt zu haben ist“, hebt Peter-Michael Endres die Qualität der Videowand noch einmal heraus. Erstmals angeboten auf der Düsseldorfer Galopprennbahn wird auch der „Sport-Welt-Wett-Check“, der bislang nur in Iffezheim und Köln vor jedem Rennen über die Monitore lief. Um 14 Uhr wird das erste Rennen gestartet, man wies noch einmal daraufhin, dass die A3 auch am Sonntag noch gesperrt ist und man sich rechtzeitig auf den Weg zum Grafenberg machen sollte.
Im Foto bei der Pressekonferenz von rechts: Andreas Rebbelmund (Breuninger), Peter Wienen (Vorsitzender IG-Königsallee), Peter M. Endres (Rennvereinspräsident), Niklas Drösser (WEMPE ) und Günther Gudert (Düsseldorfer Rennverein).









