Nicht weniger als vier Listenrennen standen am Samstag bei der Veranstaltung in Maisons-Laffitte auf dem Programm. In zwei dieser Black Type-Prüfungen gab es auch deutsche Beteiligung, doch spielten die Pferde aus den hiesigen Ställen dabei keine besondere Rolle.
Der von Peter Schiergen für Eckhard Sauren trainierte Dreijährige Aufsteiger, der unter Ioritz Mendizabal als Riesenaußenseiter in den Prix Marchand d’Or (1300 m, 55.000 Euro) ging, hatte zu keinem Zeitpunkt eine bessere Chance, und landete auf dem siebten, und damit letzten Platz. Es siegte Godolphins Rio de la Plata-Tochter Aiming for Rio (Mickael Barzalona, 72:10) aus dem Stall von Andre Fabre leicht und locker mit zwei Längen vor dem Favoriten City Lights hinter dem Incampo Dritter wurde.
Im Prix Hampton (52.000 Euro) für die 1000 Meter-Spezialisten startete für deutsche Interessen Mario Hofers Eskimo Point, der mit Tony Piccone im Sattel als 180:10-Außenseiter im Feld von neun Pferden nur mit der roten Laterne über die Linie. Auch hier gab es durch die Fabre-Stute Rosa Imperial (Mickael Barzalona, 22:10) einen Godolphin-Sieg. Für die vierjährige Pivotal-Tochter war es beim zweiten Start der zweite Sieg. Die Plätze zwei und drei gingen an Val Nanda und Spiritfix.
Den mit 60.000 Euro dotierten Prix La Fleche, ein Listenrennen für die Zweijährigen über 1000 Meter, gewann nach einem spannenden Finish der von Eoghan O’Neill trainierte Wallach Ardenode. Der als 67:10-Chance gestartete Hellvellyn-Sohn hatte gegen den englischen Gast Unfortunately auf der Linie einen Vorteil von einem Kopf. Dritter wurde der Favorit Mister Picnic aus dem Quartier von Didier Guillemin. Im Sattel des Siegers saß Fabrice Veron.
Den Prix des Lilas (1600 m, 55.000 Euro) für die dreijährigen Stuten gewann Pascal Barys Thais (60:10), die unter Christophe Soumillon auf der Linie einen Vorteil von einer Länge gegenüber der Zweitplatzierten Ambivalence hatte. Drei Längen hinter dieser kam die favorisierte Ammerländerin Lady Frankel auf den dritten Platz.









