Acht weitere Rennen stehen am Sonntag neben dem 182. Oppenheim-Union-Rennen Köln auf der Karte.
Los geht es um 13.45 Uhr mit einer Premiere. Zum ersten Mal in diesem Jahr treten im Weidenpescher Park die Zweijährigen in Erscheinung. Im Max von Oppenheim Gedächtnispreis – Versuchsrennen der Zweijährigen über 1300 Meter werden fünf Pferde des Jahrgangs 2015 den Führring verlassen. Es ist erst das zweite Rennen dieser Art in diesem Jahr. In Iffezheim fand während des Frühjahrs-Meetings schon der Badener Jugendpreis statt. Die Siegerin damals hieß Auenperle, wurde von Jens Hirschberger in Mülheim an den Ruhr vorbereitet und stammt aus Auenqueller Zucht. Auch in Köln ist Jens Hirschberger mit einer Auenquellerin dabei. Golden Love ist der Name der jungen Stute. Aber natürlich sind diese Rennen im Vorfeld immer schwer einzuschätzen. Auch Mario Hofer, der den 58.000 Euro-Kauf Julio aus Brümmerhofer Zucht für Eckhard Sauren sattelt, hat seine jungen Galopper immer schnell zur Hand.
Ein Fakt der auch für Henk Grewe gilt. Der Kölner Trainer gewann das Versuchsrennen im vergangenen Jahr mit dem guten Farshad, in diesem Jahr sucht er seine Chance mit Thousand Grands. Der French Fifteen-Sohn wechselte auf der BBAG Jährlingsauktion für 15.000 Euro in den Besitz des Stalles Duval und ist der einzige Kandidat, der bereits am Start war. Allerdings wurde er in Straßburg bei seinem Debüt reiterlos. 1000 Euro mehr als für den Grewe-Schützling legte der Stall Ramon für Numerion auf den Tisch. Dem Schützling von Sascha Smrczek, der vom Gestüt Evershorst gezogen wurde, eilt ein guter Ruf voraus und immerhin ist er ein Halbbruder des 91,5 Kilo-Pferdes Nabucco. Komplettiert wird das kleine Youngster-Feld durch Pavel Vovcenkos Ivo. Der Areion-Sohn aus dem Besitz von Karin Brieskorn stammt auch aus Auenqueller Zucht und kostete ebenfalls 15.000 Euro (Zum Tagesmarkt).












