Ferguson schmeißt bei Godolphin hin

John Ferguson ist nicht länger Chief Executive bei Godolphin. Diese Nachricht löste in England ein mittleres Erdbeben aus.

Grund dafür sollen atmosphärische Störungen zwischen Ferguson und Godolphin-Trainer Saeed Bin Suroor sein. Dieser sah sich schon des Öfteren im Gegensatz zu Godolphin-Kollege Charlie Appleby im Nachteil. Zuletzt, als es um die Vergabe der Zweijährigen auf die beiden englischen Godolphin-Dependancen ging. Hier hatte John Ferguson entscheidendes Mitspracherecht. Die Vergabe der jungen Pferde beschreibt Suroor wörtlich als „Desaster“. Aber auch die Verpflichtung von James Doyle, die auf Anraten von Ferguson geschehen sein soll, kritisiert der Trainer hart.  

Einen besonderen Beigeschmack erhielt die Angelegenheit dadurch, dass Fergusons Sohn James als Assistent bei Charlie Appleby angestellt ist. „Mein Entschluss bietet jedem die Möglichkeit einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen“, so John Ferguson, der 25 Jahre in Diensten von Scheich Mohammeds Rennsport-Operation stand. 

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